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Was eine schöne Grünfläche zu einem ganz besonderen Park im Campingplatz macht

Das Thema „naturnahe“ Gestaltung findet auf Campingplätzen immer größere Bedeutung. Doch wie gestaltet man die Grünfläche am besten? Welche Funktionalität soll der angelegte Park haben und wie teilt man verschiedene Bereiche am besten auf? Nun einige Gedanken zur Planung eines vielseitig nutzbaren Parks ...

Parks und Grünflächen werten jede Umgebung auf: Wohn- und Gewerbeviertel ebenso wie innerstädtische Gartenanlagen für die gesamte Bürgerschaft. Neben der Ästhetik und dem Erholungswert stehen dabei auch Nutzungsqualität und Funktionalität im Mittelpunkt. Deswegen sieht die Grünfläche in einem Büroviertel anders aus als im Umfeld eines Campingplatzes.

Zielgenaue Planung

Am Anfang steht eine zielgenaue Planung: Wie groß und wie zugeschnitten ist die Fläche, welchem Zweck soll sie dienen? Bei einer öffentlichen, kommunalen Grünanlage sind vielleicht unterschiedliche Nutzungsbereiche denkbar. Eine für Sport und Bewegung mit robusten Grünflächen, Spielgeräten für Kinder und einfachen Fitnessgeräten für Erwachsene. Dazu gehören Bänke für die anderen Besucher, die den Spielenden und Sporttreibenden zuschauen. Dabei wird gerne einmal ein Sandwich oder ein Schokoriegel mit einem Coffee to go verzehrt. Deswegen sind deutlich erkennbare Mülleimer wichtig: Nicht in unmittelbarer Nähe der Sitz- und Spielgelegenheiten - aber auch nicht zu weit weg, denn dann nutzen die Besucher sie nicht. Für die Gestaltung einer großen Grünfläche empfehlen sich zudem kleine Mauern, schmal und maximal kniehoch. Typ und Farbe der Steine richten sich nach der Grundidee der Planer: Sie dienen als Wegweiser aber auch als Mittel, dem Park seine einzigartige, unverwechselbare Prägung zu geben.

Meditative Ruhezone

Ist die Grünfläche groß genug, grenzt sich von dem Aktivbereich die Ruhezone ab. Hier gibt es Bänke, vielleicht in der Nähe von Büschen und Bäumen, die Schatten spenden und für eine gewisse Abgeschiedenheit sorgen. Hier kommen Fremde miteinander ins Gespräch und es gibt die Möglichkeit, mit Buch, Zeitung oder unter einem Kopfhörer ganz für sich allein zu sein. Der Blick geht dabei über Rasen und Sträucher hinaus in die Äste der Bäume, die der Wind sanft bewegt. Hier ist im Einklang mit der Natur das Versinken in die Tiefen der eigenen Seele möglich. Unterstützt wird diese meditative Abgeschiedenheit vielleicht von dem plätschernden Wasser aus einem kleinen Bach, einem Teich oder Biotop, die zur Grünanlage gehören. Ob aktive oder meditative Zone, folgende Elemente sind für einen Park immer wichtig, um möglichst viele Menschen anzusprechen:

Spezieller Campingplatz-Park

Geht es um die Grünfläche im Außenbereich eines Campingplatzes, rückt das Funktionale stärker in den Vordergrund. Diese Anlagen werten die Qualität des Campingplatzes insgesamt auf, geben ihm das unverwechselbare Alleinstellungsmerkmal. Hier sind Spielplätze für Kinder ebenso unverzichtbar wie Beachvolleyball-Felder für Erwachsene. Der Fitnessparcours mit fest installierten Geräten findet hier seinen Platz und auch die Skateranlage. Aus Lärmschutzgründen liegt Letztere sinnvollerweise hinter Bäumen und Sträuchern verborgen an einem äußerem Ende der Grünfläche. Bei öffentlichen Parks sind es gemütliche, landschaftsarchitektonisch gestaltete Spazierwege, die den Park erschließen. Die schmücken gewiss auch eine Campingplatz-Außenanlage, doch die benötigt noch etwas anderes: die Finnenbahn als Rundkurs für das gelenkschonende Jogging. Camping-Freunde sind Menschen, die generell den Kontakt mit der Natur suchen. Wenn es Flächengröße und Budget erlauben, ist das Biotop die absolute Krönung von einem Campingplatz-Park. Am besten ist sie so gestaltet, dass darin auch noch Schwimmen möglich und erlaubt ist.