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Kleinere Reparaturen können Wohnmobilbesitzer selbst durchführen

Campingurlaub erlebt einen Aufschwung, vor allem Ferien mit dem eigenen Wohnmobil liegen derzeit sehr im Trend. Die Vorteile liegen auf der Hand: Lästiges Koffer Ein- und Auspacken entfällt, das eigene "Haus" ist immer dabei und wo es schön ist, kann man spontan noch ein, zwei Tage länger bleiben. Diese Flexibilität kommt gut an. Dass es hin und wieder auch einen Grund für Reparaturen gibt, damit müssen Wohnmobilbesitzer rechnen. Das Gute: Nicht immer muss eine Werkstatt aufgesucht werden, denn kleinere Reparaturen lassen sich auch von Laien leicht erledigen.

Vor der Fahrt die Technik überprüfen

Im Vergleich zu einem Auto verfügt ein Wohnmobil über zusätzliche Technik und Ausstattung, die vor jeder Fahrt überprüft werden sollte. Vor Fahrtantritt sollte kontrolliert werden, ob die Markise eingefahren ist, alle Stützen hochgeklappt und Treppen eingeklappt sind. Um Schäden am Dach zu vermeiden, ist ein Blick auf einen eventuell ausstellbaren Dachaufbau notwendig. Wichtig ist auch, im Innenraum alle Türen zu schließen und lose Gegenstände wie etwa Geschirr und Gläser in den Schränken zu verstauen.

Kleinere Schäden an der Außenwand sind kein Grund zur Panik

Ist es trotz aller Vorsicht doch zu einem Riss in der Außenwand gekommen oder hat der Kunststoff einen Kratzer abbekommen, besteht kein Grund zur Panik. Kleine Risse können mit Gfk-Spachtelmasse leicht selbst verschlossen werden. Auch ein beschädigter Spiegel hält bis zur nächsten Werkstatt, wenn er mit festem Tape-Klebeband am Wagen fixiert wird.

Praktische Helfer für unterwegs

Wer mit einem Wohnmobil auf Tour ist, tut gut daran, immer ein paar zusätzliche Werkzeuge mit an Bord zu nehmen. Mit einem kleinen Akkuschrauber lassen sich Schrauben im Innenraum schnell wieder fixieren. Gerade im Ausland sind nicht alle Leuchtmittel für die Fahrzeugbeleuchtung zu bekommen. Wer als Ersatz für Blinker- oder Scheinwerferlicht immer die passenden Birnchen im Gepäck hat, kann sich bei einem Ausfall leicht helfen.

Gasanlage und Elektrik gehören in Profi-Hände

Ein klarer Fall für den Profi sind Arbeiten an allen Teilen des Wohnmobils, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sicherheit der Insassen stehen. Dazu gehören

Fehlerhafte Reparaturen und eine unsachgemäße Behandlung können hier gefährliche Folgen haben. So sind beispielsweise Unfälle aufgrund einer versagenden Bremse oder ein Gasaustritt und sogar Explosionsgefahr denkbare Szenarien. Zudem stehen Wohnmobilbesitzer in der Pflicht, die Gasanlage in regelmäßigen Intervallen - spätestens alle 24 Monate - warten zu lassen. Geschieht dies nicht, kann der TÜV das Fahrzeug aus dem Verkehr ziehen.